Für die meisten Betriebe beginnt die Tourenplanung in Google Maps: Adressen eintippen, Route anzeigen, losfahren. Für einen Fahrer mit einer Handvoll Stopps funktioniert das gut. Sobald es mehr Stopps, feste Termine oder mehrere Fahrzeuge werden, stößt die Karten-App an Grenzen, die sich mit keinem Trick umgehen lassen.
So fügst du in Google Maps mehrere Stopps hinzu
- Ziel eingeben und auf „Route“ tippen.
- In der App über das Drei-Punkte-Menü „Stopp hinzufügen“ wählen, im Browser auf das Plus-Symbol klicken.
- Weitere Adressen eintragen und die Reihenfolge per Ziehen anpassen.
- Route starten – Google Maps navigiert die Stopps nacheinander ab.
Die Grenzen im Firmeneinsatz
1. Rund zehn Orte pro Route. Mehr Ziele nimmt Google Maps nicht auf, den Startpunkt mitgezählt. Längere Touren musst du in mehrere Routen zerlegen.
2. Keine automatische Reihenfolge. Google Maps fährt die Stopps so ab, wie du sie einträgst. Die kürzeste Reihenfolge musst du selbst finden – und das Bauchgefühl fährt Umwege.
3. Keine Zeitfenster und Termine. Dass Kunde A erst ab 14 Uhr da ist und Kunde B nur vormittags, weiß die Karte nicht. Ob der Plan aufgeht, merkst du erst unterwegs.
4. Kein Plan für mehrere Fahrzeuge. Welcher Fahrer welche Stopps übernimmt, entscheidest du allein – und jede Route muss einzeln an jeden Fahrer gehen.
5. Kein Rückkanal. Ob ein Stopp erledigt ist, der Kunde nicht da war oder etwas beschädigt ankam, erfährt das Büro nur per Anruf. Unterschriften und Fotos landen irgendwo – oder nirgends.
6. Keine Kundeninfo. Deine Kunden erfahren nicht automatisch, wann du kommst. Die Anrufe „Wann kommt ihr?“ bleiben.
Workarounds – und was sie kosten
Routen aufteilen, Adresslisten in Excel vorsortieren oder einen kostenlosen Routenoptimierer im Web nutzen: Das hilft beim Sortieren, meist mit Stopp-Limit in der Gratisversion. Die Punkte 3 bis 6 löst es nicht. Die Zeit dafür zahlt jeden Tag die Disposition – beim Planen, beim Nachtelefonieren und beim Abtippen der Belege. Mehr dazu im Ratgeber Tourenplanung mit Excel vs. Software.
Ab wann sich ein Tourenplaner lohnt
- Regelmäßig mehr als zehn Stopps pro Tag und Fahrzeug
- Mehr als ein Fahrzeug oder Monteur, die du morgens einteilst
- Kunden mit Zeitfenstern oder festen Terminen
- Unterschriften, Fotos oder Lieferscheine als Nachweis
- Kunden, die anrufen und fragen, wann jemand kommt
Treffen zwei Punkte zu, spart eine Tourenplanung-Software meist mehr Zeit, als sie kostet.
So funktioniert es mit FlowSNX
In FlowSNX planst du alle Stopps einer Tour auf der Karte, sortierst sie per Drag & Drop oder lässt die KI-Optimierung die Reihenfolge unter Berücksichtigung von Zeitfenstern berechnen. Jeder Fahrer bekommt seine Tour als Link aufs Handy oder in die optionale FlowSNX-App – und navigiert zum einzelnen Stopp weiterhin mit Google Maps, per Tipp aus der Stoppliste. Kunden erhalten automatisch einen Tracking-Link mit Ankunftszeit, Unterschrift, Fotos und Lieferschein landen direkt am Auftrag.
Mehr dazu: Tourenplanung und Fahrer-App ohne Installation.